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30.06.2018

Florian Theuern 14/1 geweiht

Beim Sommerfest der FF Theuern wird der neue Mannschafstransportwagen offiziell in Dienst gestellt.

 

Im Bild (v.l.n.r): 2. Kdt. Matthias Wiendl, 1. Kdt. Martin Pechtl, 1. Vst. Richard Schwarz, 1. Bgm. Roland Strehl, KBR Fredi Weiß, Pfr. Herbert Grosser.

Im Hintergrund die Fahrnenabordnung, Thomas Cagle, Simon Hollweck, Michael Amann.

Einen massiven Auftritt von Feuerwehrkameraden – KBR Fredi Weiß, KBI Hubert Blödt und KBM Armin Daubenmerkl seien stellvertretend genannt – dazu die befreundeten Wehren aus Haselmühl und Kümmersbruck, erlebte die vollzählig angetretene FFW Theuern am Samstagabend bei ihrem Sommerfest.

MdL Harald Schwartz, viele örtliche Mandatsträger und die Verwaltung mit dem ersten Bürgermeister Roland Strehl an der Spitze waren ebenfalls dabei. Es ging nicht um ein Schadensereignis, nicht um das Sommerfest an sich, es ging um die offizielle Indienststellung von Florian Theuern 14/1, um einen roten Ford Transit mit 125 PS (92 kw), ein Neun-Sitzer mit dem amtlichen Kennzeichen AS-GK 36 – mittlerweile ein vollwertiges Feuerwehrfahrzeug. Ein Mannschaftstransportwagen (MTW), den die Feuerwehr Theuern dringend benötigt hat, wie der erste Kommandant Martin Pechtl, sein Vertreter Matthias Wiendl und der erste Vorsitzende Richard Schwarz betonten.

„Wir haben uns deutschlandweit im Internet auf die Suche nach einem Fahrzeug gemacht“, sagte Pechtl. In der Nähe von Schweinfurt wurde die Wehr im August 2017 fündig. Das Fahrzeug wurde zunächst als Tageszulassung beschafft, da war es noch ein Zivilfahrzeug ohne feuerwehrtechnischen Aufbau.

Dank auch an Steuerzahler

Nach verschiedenen Umbaumaßnahmen, Beschriftung, Anbau der Sondersignalanlagen (Blaulicht und Signalfunk) war das nigelnagelneue Fahrzeug fertig, ein passendes Feuerwehrfahrzeug, ein Mannschaftstransportwagen. „Mit 38 000 Euro Gesamtkosten kann man fast davon ausgehen, dass es der billigste neue MTW Bayerns ist“ sagte Pechtl. Und: Er sei aus dem Einsatzgeschehen bereits jetzt nicht mehr wegzudenken. Pechtl bedankte sich bei allen Beteiligten „die zum Erfolg des Vorhabens beigetragen haben, vor allem aber bei den Einsatzkräften und dem Steuerzahler“, dem aber letztlich das Fahrzeug wiederum zugutekommen könnte.

Alle waren bei der Fahrzeugweihe, vorgenommen durch Pfarrer Herbert Grosser, beim Gerätehaus in Theuern Feuer und Flamme. Das Sommerfest der mittlerweile 128 Jahre alten Wehr war dazu der passende gesellschaftliche Rahmen. Bürgermeister Strehl gratulierte zur Weihe und Inbetriebnahme des Fahrzeuges: „Ihr habt euch diesen Mannschaftstransportwagen im wahrsten Sinne des Wortes verdient“ lobte er die Theuerner Wehr. Grund: „Euer Verdienst ist es nämlich, dass die Feuerwehr in Theuern attraktiv ist, und zwar auch für den so dringend notwendigen Feuerwehrnachwuchs.“

Erste Besprechung im Mai 2017

Der Kauf des Fahrzeuges sei durch die Arbeit der FFW Theuern „schlicht und einfach notwendig geworden“, bekundete Strehl, wobei er die gute Zusammenarbeit mit Hauptamtsleiter Wolfgang Roggenhofer von der Verwaltung und den Bemühungen von Martin Pechtl und Matthias Wiendl hervorhob.

Im Mai 2017 hatte es eine Besprechung der sechs Kommandanten der drei Gemeindefeuerwehren und des Bürgermeisters gegeben, in der vorgeschlagen worden war, einen gebrauchten Neunsitzer zu kaufen. Dann gab es noch ein Gespräch mit der FFW Theuern. Im Juli wurde das Thema im Gemeinderat behandelt, der der Beschaffung eines MTW für die FFW Theuern zustimmte und 25 000 Euro zur Verfügung stellte. Der Feuerwehrverein selbst brachte nach der Vereinbarung 5000 Euro selbst auf. Im August wurde der Kaufvertrag abgeschlossen.

 

Der Mannschaftstransportwagen

Das Fahrzeug: Ford Transit Custom 300 L1H1, 125 PS, Sechs-Gang, Diesel.

Ausstattung: Der Gemeinderat übernahm die Kosten für die Sondersignalanlage über 6865,35 Euro. Nach verschiedenen Umbaumaßnahmen mit Einbau Sondersignalanlage, Digitalfunk, Folierung, Beladung zum Mannschaftstransportwagen hat das Fahrzeug einen Gesamtwert von 38 000 Euro.

Bild und Text: Klaus Högl, Kümmersbruck

Edit der Kommandanten:

 

Neben den obrigen Danksagungen an die Vertreter der Landkreisführung KBR Weiß, KBI Blödt und KBM Daubenmerkl, dem Bürgermeister Strehl und seinem Hauptamtsleiter Roggenhofer, gilt weiteren Personen besonderer Dank auszusprechen:

 

Michael Reindl: Kommandant der FF Haselmühl, für sein Mitwirken bei der Fahrzeugbeschaffung und den wertvollen Ratschlägen.

Reinhold Wagner: Kämmerer der Gemeinde Kümmersbruck, für seine unkomplizierte Art und kompetente Abwicklung des Kaufvorgangs.

Beate Strasser, Margot Schwarz: Mitglieder der FF Theuern, für die Anbringung der Dekoration zur Fahrzeugweihe.

Fabian Hollweck: Kassier der FF Theuern, der stets zu Trennen wusste was die Gemeinde und was der Verein zu zahlen hat.

Manfred Moser: Fraktionssprecher der SPD im GR Kümmersbruck, für die unterstützenden Worte zugunsten der FF Theuern.

CSU und SPD Fraktion: Gemeinderat Kümmersbruck, für das stets offene Ohr der Belange der FF Theuern und der Genehmigung selbiger.

Metallbau Makitta: Für das schnelle Errichten der Blechgarage, optimal angepasst an die örtlichen Gegebenheiten.

 

 


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18.11.2017

Wissenstest bestanden

Die Jugendfeuerwehren Haselmühl, Theuern und Wolfsbach haben gemeinsam im Feuerwehrgerätehaus Haselmühl den Wissenstest abgelegt. Unter anderem ging es um Schutzausrüstung und Unfallverhütung.

Unter den Augen von Kreisbrandinspektor Hubert Blödt und Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkl sind gleich 45 Jugendfeuerwehrkameraden zum Wissenstest angetreten. Die Themen waren Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr sowie Schutzausrüstung und Dienstkleidung.

Nach einer guten halben Stunde haben alle Jugendlichen den Fragebogen und die eher kleine praktische Prüfung, die ab Stufe 3 gefordert ist, bestanden. Ein tolles Ergebnis, das auch den Ausbildern zu verdanken sei, sagte Bürgermeister Roland Strehl. "Wir brauchen den Nachwuchs in den Feuerwehren." Besonders glücklich war er auch, dass die Jugend bei der Feuerwehr Theuern wieder so stark besetzt sei. Dafür dankte er, besonders Sebastian Schlegel, der derzeit als Jugendwart agiert. Strehl gratulierte anschließend allen für das Abzeichen.

Feuerwehr Haselmühl

Stufe 1: Julia Jäger, Sophia Eichler, Dennis Meier, Svenja Weber und Elias Donhauser.
Stufe 2: Pia Binder, Timo Bisani, Moritz Donhauser, Philipp Immler, Sophie Koller und Jeremy Koid.
Stufe 3: Lukas Greiner.
Stufe 4: Christoph Eichler, Fabian Hackl, Moritz Kick, Maximilian Könner und Fabian Schneck.

Feuerwehr Theuern

Stufe 1: Marcel Kiener, Thomas Cagle, Katrin Schlosser, Lukas Pronath, Maria Schlosser, Sophie Wiesner, Jasmin Raabe, Melina Schrott, Lisa Schöner, Cosima Mrugalla, Lea Troßmann, Stefan Pronath, Leonie Wächter und Leonie Bergmann.
Stufe 2: Philipp Schrott.

Feuerwehr Wolfsbach

Stufe 1: Marco Übler.
Stufe 2: Matthias Vogl, Tobias Singer, Louis Übler und Stefan Graf.
Stufe 4: Daniel Fröhlich, Alexandra Schindler, Lisa Werth, Sarah Wiesner, Vanessa Singer, Sophie Graf, Stefanie Drick und Moritz Übler.

 

Bild und Text: Florian Schlegel (FF Haselmühl)


11.11.2017

Jahreshauptversammlung 2017

 

Die Theuerner Aktiven absolvieren bereits die Hälfte ihrer Einsatze als technische Hilfeleistungen

Bei der Hauptversammlung der Theuerner Feuerwehr standen neben Berichten auch Ehrungen für langjährige Mitglieder auf dem Programm. Vorsitzender Richard Schwarz konnte 55 anwesende Mitglieder begrüßen. Schriftführerin Helga Schertl sprach eine Reihe von Aktivitäten an und bezifferten den Mitgliederstand auf 262. Besonders erfreulich sei, erklärte sie, dass viele Mädchen und Jungen im Alter ab zwölf Jahren neu zu der Wehr gestoßen seien. Sebastian Schlegel von der Nachbarwehr aus Haselmühl leitet momentan die Theuerner Jugendgruppe und stellte sich kurz vor. Derzeit betreut er 23 Kinder und Jugendliche als Nachwuchs.

Schatzmeister Fabian Hollweck erläuterte den Kassenstand und Kommandant Martin Pechtl rief 22 Einsätze in Erinnerung. Darunter waren elf technische Hilfeleistungen, hauptsächlich wegen Unfällen auf der nahen Autobahn. Neben fünf Bränden kleineren Ausmaßes war die Wehr noch bei Verkehrsabsicherungen, Parkplatzeinweisungen und Brandwachen im und um das Kulturschloss eingesetzt. Vor kurzem wurde mit einem neuen Mannschaftstransportwagen (MTW 14/1) ein zweites Fahrzeug angeschafft. Dafür dankte der Kommandant dem Gemeinderat.

Für das Gremium sprach Bürgermeister Roland Strehl, der vor allem die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Haselmühl, insbesondere im Jugendbereich, lobte. Kreisbrandinspektor Hubert Blödt legte sein Augenmerk auf die 426 freiwillig und ehrenamtlich geleisteten Einsatzstunden der Aktiven und informierte über ab Januar in jedem Haushalt zur Pflicht werdenden Rauchmelder.

 

Ehrungen:

25 Jahre: Michaela Kriegel und Hans Preischl.


40 Jahre: Karl Gerstenhöfer sen., Karl Gerstenhöfer jun., Franz Grünwald, Manfred Kaiser, Hermann Meier, Hans Reinwald, Norbert Strasser und Helmut Wagner

50 Jahre: Wolfgang Frost, Hans Fruth, Leonhard Fruth, Franz Kuhn, Anton Märtl, Georg Meier, Johann Segerer, Johann Schlegl und Adolf Strasser.


08.11.2017

Besondere Ehrung für zwei Feuerwehrler

"Sie sind Feuer und Flamme für die Wehr. Sie haben sich eine besondere Ehrung verdient, weil sie jahrelang bei den Feuerwehren gemeindliche Aufgaben übernommen und sich in ihren herausgehobenen Funktionen besonders verdient gemacht haben", sagte Bürgermeister Roland Strehl bei der Lobrede für Andreas Cermak und Michael Kaiser. Eine Ehrung, die sie sich über die normale Funktionärsehrung der Gemeinde hinaus verdient hätten. Deshalb sei es nur recht und billig, sie besonders herauszustellen. Neben wohlgemeintem Dank bekamen Cermak und Kaiser noch einen Erinnerungs-Krug der Gemeinde, und Dank von Kreisbrandinspektor (KBI) Hubert Blödt, bevor es dann zusammen mit den Vorständen und Kommandanten zum gemütlichen Teil überging. Andreas Cermak wurde geehrt, weil er sechs Jahre als Kommandant der FFW Theuern vorgestanden war: "Die relativ kleine Ortsfeuerwehr stellt eine aktive Mannschaft", betonte Strehl, Cermak habe bei seinem privaten Umzug in Theuern "einen geordneten Betrieb für die Aktiven übergeben". Michael Kaiser war Kassier bei der FFW Haselmühl. 13 Jahre lang er habe mit seiner Wehr "Zigtausende als Kassier bewegt und das Vermögen zusammengehalten", bekundete Strehl. Die Wehr stehe gut da. Kaiser sei auch noch als Vertrauensmann in einer herausgehobenen Stellung. "24 Stunden täglich, 365 Tage jährlich" seien die Feuerwehrler in Einsatzbereitschaft, dafür zollte Kreisbrandinspektor Hubert Blödt Anerkennung.


Das Bild zeigt (von links) Hauptamtsleiter Wolfgang Roggenhofer, Matthias Thau (FFW Haselmühl), Michael Kaiser (FFW Haselmühl), Michael Reindl (FFW Haselmühl), Andreas Cermak (
FFW Theuern), Richard Schwarz (FFW Theuern), Martin Pechtl (FFW Theuern), Bürgermeister Roland Strehl und KBI Hubert Blödt.

Bild und Text: Klaus Högl, Kümmersbruck


 

28.10.2017

Brandschutzwochenübung in Theuern

 

Jedes Jahr findet eine Großübung für Feuerwehren im Rahmen der Brandschutzwoche statt, so auch in der Gemeinde Kümmersbruck. Dabei wechseln sich die Feuerwehren bei der Ausrichtung der Übung ab, dieses Jahr war Theuern an der Reihe.

 

Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten wird das Szenario im Geheimen geplant und die anrückenden Kräfte wissen bis zur Alarmierung nicht was auf sie zukommt.

 

Diesen Samstag, den 28.10.2017, wurden alle Feuerwehren der Gemeinde Kümmersbruck alarmiert. Gegen 13.00 Uhr wurde von der Leitstelle über Funk den Einsatzkräften der FF Kümmersbruck, FF Haselmühl und FF Theuern das Einsatzstichwort „Brand in der Maschinenhalle am Förderturm in Theuern“ durchgesagt.

 

Es brennt! Jetzt aber schnell!

 

Schon wenige Minuten nach der Alarmierung waren die Feuerwehren mit einem stattlichen Fuhrpark an der Einsatzstelle. Die Atemschutzträger, welche sich schon während der Fahrt bereit machten verließen voll ausgerüstet die Fahrzeuge und die Mannschaft strömte zielstrebig in sämtliche Richtungen aus – Lage erkunden, Hydranten suchen, unzählige Schläuche ausrollen, Verteiler setzen, Straße absperren. Der nächstgelegene Unterflurhydrant wurde unter einer, ihn anfangs verdeckenden, Pfütze auf einem Feldweg ausgemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Atemschutzgeräteträger der FF Theuern und FF Haselmühl stehen schon für den Innenangriff bereit und nach dem „Wasser marsch“ rückten sie ins stark verqualmte Innere des Gebäudes vor. Bei einer Sichtweite von wenigen Zentimetern hatten sie die Aufgabe verletzte Personen (Übungspuppen) zu finden und zu retten. Der Einsatz der Wärmebildkameras war der entscheidende Vorteil dies erfolgreich zu bewältigen.

 

 

 

 

 

Zeitgleich zum Innenangriff wurde eine zweite Wasserversorgung aus der mehrere hundert Meter entfernten Vils aufgebaut. Das Wasser wurde aus dem offenen Gewässer angesaugt und bis zu einem Wasserbehälter, der als Puffer diente, weitergeleitet. Nicht nur die Entfernung, sondern auch der enorme Höhenunterschied zwischen Förderturm, welcher sich auf einem Berg befindet, und Fluss verlangte der aufbauenden Mannschaft der FF Kümmersbruck und FF Haselmühl einiges an Kraft ab. Die gut trainierten Mannschaften bewältigten dies jedoch in einer sehenswerten Zeit, was auch der KBI Hubert Blödt beim Abschlussgespräch lobend hervorhob.

 

 

Als würde der Brand nicht schon genug fordern hatte die FF Haselmühl zusätzlich eine weitere Aufgabe zu bewältigen – eine hilflose Person (Übungspuppe) musste aus mittlerer Höhe des Förderturms gerettet werden. Mit spezieller Ausrüstung machte sich eine mehrere Mann starke Abordnung der haselmühler Mannschaft auf und garantierte eine reibungslose Rettung.

 

 

 

 

 

 

Mayday, Mayday, Mayday! - Atemschutzgeräteträger kolabiert!

 

Plötzlich kam über Funk der Hilferuf „Mayday, Mayday, Mayday!“ aus dem Inneren des verqualmten Gebäudes! Ein Atemschutzgeräteträger spielte, dass er umgekippt sei und die Kollegin setzte einen Hilferuf ab. Im echten Einsatz eine sehr brenzlige Situation, in der es gilt sofort mit der Suche nach dem Kameraden zu beginnen, da zählt jede Sekunde. Der bereitstehende Sicherungstrupp der FF Kümmersbruck rückte in das ihnen vollkommen unbekannte, verqualmte Innere des Gebäudes ein und hat den Kameraden nach kurzer Zeit gefunden und in Sicherheit gebracht.

 

Feuer gelöscht, Personen gerettet!

 

Nachdem der Einsatzleiter der FF Theuern über Funk „Feuer gelöscht, Personen gerettet“ meldete wurden die Gerätschaften wieder zurückgebaut und die Einsatzkräfte kamen am Gerätehaus in Theuern zusammen. Dort wartete die wohlverdiente Brotzeit von der ortsansässigen Metzgerei Rosenmeier auf die Kameraden. Bei der Endbesprechung wurde von den Feuerwehrführungskräften KBI Hubert Blödt und KBM Armin Daubenmerkl, welche die Übung von Anfang an beobachteten, noch einige Anmerkungen zur Einsatzübung geäußert. Sie bedankten sich außerdem für die Übung und die Mitwirkung der Kameraden aller Wehren.

 

Auch Roland Strehl, der 1. Bürgermeister der Gemeinde Kümmersbruck, verfolgte die Übung aufmerksam. Im Abschlussgespräch äußerte er viel Lob für seine Feuerwehrleute. Ihn freute sehr, dass so viele Kameraden, welche er üblicherweise in Zivilkleidung kennt, aktiven Feuerwehrdienst in der Gemeinde Kümmersbruck leisten. Er dankte ihnen für die ehrenamtliche Arbeit, das ganze Jahr über, Tag und Nacht. Auch freute ihn die Fahrzeuge aller Gemeindewehren nebeneinander zu sehen, da sah man, dass „die Feuerwehren in der Gemeinde Kümmersbruck fahrzeugtechnisch ganz gut aufgestellt“ sind.

 

Die FF Theuern bedankt sich ebenfalls bei den Führungskräften, der Mannschaft aller Wehren, dem Bürgermeister für die Kostenübernahme der Verpflegung und ein besonderer Dank gilt auch Michael Ritz, dem Leiter des Bergbau- und Industriemuseums Kulturschloss Theuern, für die unkomplizierte Zurverfügungstellung des Förderturms als Übungsobjekt.

 

Weitere Bilder in der Galerie.

 


21.06.2017

Änderung des Feuerwehrgesetzes


27.04.2017

Ehrenzeichen in Gold für Richard Schwarz

 

Der 1. Vorstand der Feuerwehr Theuern, unser Richard Schwarz, ist seit 40 Jahren bei der Theuerner Wehr und leistet dort aktiven Feuerwehrdienst. In vier Jahrzehnten Feuerwehrdienst absolvierte er alle wichtigen Ausbildungen und leistet wertvolle Dienste, sei es als Maschinist, Atemschutzgeräteträger, Gruppenführer, oder Einsatzleiter. Wenn man sich die Mühe macht und die Einsatzstatistik der letzten 40 Jahre auswertet stellt man fest, dass unser Richard diese mit weit über 100 Einsätzen außer Konkurrenz anführt.

In diesen vielen Jahren gab er viel seiner Freizeit her für Ausbildungen, Weiterbildungen, Übungen, Sitzungen und Feierlichkeiten. So war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Jubiläen für 100 Jahre, als auch für 125 Jahre FF Theuern ein großer Erfolg wurden. Neben viel Arbeit im Hintergrund, welche von vielen nicht wirklich wahrgenommen wird, übte er für Verein und Wehr auch wichtige Ämter aus. So war Richard von 1988 - 1997 neun Jahre lang der Vereinskassier, von 2009 - 2015 sechs Jahre lang der 2. Kommandant und ist seit 2012 die Spitze des Vereins, der 1. Vorstand.

Das Gold/Rote Leistungsabzeichen hat er als kurzfristiger Springer schon "mehrmals" erfolgreich abgelegt, aber nun wurde ihm als Krönung seiner Feuerwehrzeit die Ehre zu Teil für 40 Jahre aktiven Dienst, eine wahrliche Lebensleistung, mit dem Ehrenzeichen in Gold geehrt zu werden. Landrat Richard Reisinger überreichte ihm gemeinsam mit Kreisbrandrat Fredi Weiß beim Ehrenabend in Kümmersbruck die Urkunde sowie das Ehrenzeichen in Gold des Freistaats Bayern.

Lieber Feuerwehrkamerad Richard, die gesamte Feuerwehr Theuern gratuliert dir recht herzlich für diese wirklich verdiente Auszeichnung! Noch einige Jahre als Aktiver liegen vor dir und als Vorstand hoffentlich noch viele Jahre mehr. Wie in der Vergangenheit so hoffen wir auch in Zukunft auf deine Erfahrung zurückgreifen zu können. Für deine geleistete öffentliche Daseinsfürsorge im Namen der Wehr, des Vereins und der Bevölkerung ein herzliches "Vergelt's Gott"!


    Autor: Klaus Högl aus Kümmersbruck


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23.07.2016 

Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr 

 

Der Höhepunkt der Jugendfeuerwehrzeit stellt die Abnahme der "Deutschen Jugendspange" dar. Das soll auch den Jugendlichen der Feuerwehr Theuern nicht vorenthalten bleiben. Weil aber viele der theuerner Feuerwehranwärter das Mindestalter für diese Leistungsabnahme noch nicht erreicht haben wurde eine Jugendgruppe zusammen mit der FF Haselmühl gegründet. Regelmäßig kamen fähige Feuerwehrler unserer Nachbarwehr nach Theuern und brachten unsere Jugendlichen auf Vordermann. Viele Wochenstunden leisteten Ausbilder und Jugendliche über Monate hinweg ab um der fordernden Aufgabe gewachsen zu sein. Rasch machten die Jugendlichen Fortschritte und wuchsen so zu einer schlagfertigen Gruppe heran. So mussten die Feuerwehranwärter sowohl theoretisch als auch praktisch auf diese Leistungsprüfung vorbereitet werden, bei der es gilt in fünf Disziplinen zu bestehen:

 

1. Schnelligkeitsübung

Die Schnelligkeitsübung stellt die Wasserförderung über eine lange Wegstrecke dar. Dabei wird von den neun Gruppenmitgliedern     verlangt, acht Schläuche in einer gewissen Zeit ohne Verdrehung aneinander zu kuppeln. 

2. Kugelstoßen

Ziel des Kugelstoßens ist es, die Körperstärke und -gewandtheit der Jugendlichen zu prüfen. Je nachdem ob Junge oder Mädchen müssen verschieden schwere Kugeln eine gewisse Distanz weit geworfen werden. 

3. Staffellauf

Ziel des Staffellaufs ist, die Schnelligkeit und Ausdauer der Jugendlichen zu prüfen. Alle neun Mitglieder der Gruppe müssen in Summe eine gewisse Distanz in einer gewissen Zeit laufen.

4. Löschangriff

Erlernen eines schulungsmäßigen Löschangriffs, nach den geltenden Feuerwehr-Dienstvorschriften, unter Einhaltung der vorgegebenen Bedingungen. 

5. Fragenbeantwortung

In dieser Disziplin wird feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen geprüft.

 

Am frühen Nachmittag stand dann fest: Die Jugendgruppe Haselmühl/Theuern hat die Leistungsabnahme bestanden!

Alle Mitglieder dieser Jugendgruppe sind nun im Besitz der deutschen Jugendspange. Wobei eins besonders hervorzuheben ist: Diese Jugendgruppe erzielte beim Staffellauf die Tagesbestzeit - sehr zur Freude der Ausbilder. 

Alles in allem gilt es noch den sehr engagierten Feuerwehrlern unserer Nachbarwehr Haselmühl den größten Dank auszusprechen für die vielen geleisteten Stunden und die tatkräftige Unterstützung in sämtlichen Belangen! 

 


 

15.07.2016

Feuerwehr besucht den Kindergarten 

 

Am heutigen Freitag Vormittag warteten die vielen Kindergartenkinder und die Erzieherinnen des Kindergartens St. Nikolaus in Theuern sehnsüchtig auf ein ganz besonderes Auto - ein knallrotes Feuerwehrauto mit blauen Rundumleuchten. Um 9.00 Uhr war es dann soweit. Das theuerner Feuerwehrauto kam mit Sondersignal die Castnerstraße entlang gefahren und wurde von den jubelnden Kindern vor dem Kindergarten empfangen.  Die Gesichter der Kinder strahlten und mit offenem Mund bestaunten sie den roten Lkw mit den blauen Blinklichtern. Viele, viele Fragen wurden den beiden Feuerwehrkameraden gestellt, die sich über so viel Interesse der Kinder und Erzieherinnen freuten. Allerlei Gerätschaften und Einsatzmittel wurden bestaunt und aufs genaueste untersucht. Dabei wurde schnell klar, dass die Kinder sich im Vorfeld viele Gedanken über die Feuerwehr gemacht haben. Bei all der Euphorie wurde aber der Anlass des Besuchs nicht aus den Augen verloren - die Feuerwehr ist da zum Helfen in großer Not - sei es ein Brand oder ein schwerer Unfall. Den Kindern wurde erklärt was die genauen Aufgaben der Feuerwehr sind, wie und wann man einen Notruf absetzt, aber am meisten beeindruckt waren die Kinder, als sich nach und nach ein Feuerwehrkamerad die Atemschutzausrüstung anlegte, mit Gesichtsmaske, breitem Gürtel, Atemschutzflasche und allem was dazugehört. Mit dieser Aktion wurde versucht den Kindern klarzumachen, dass sie keine Angst zu haben brauchen, falls ihnen ein so befremdlich gekleideter Feuerwehrmann zur Hilfe kommt. Alles in allem war der Besuch sehr gelungen und sowohl die Kinder als auch die engagierten Betreuerinnen bedankten sich vielmals bei der Feuerwehr. Diese Aktion schreit förmlich nach einer jährlichen Wiederholung!

 


12.07.2016

Fahrzeugschau für Flüchtlinge 

 

Auf Initiative von KBI Hubert Blödt (3. Bgm. K'bruck) wurde eine Fahrzeugschau aller Gemeindewehren für Flüchtlinge aus der Gemeinde Kümmersbruck und Ebermannsdorf organisiert. Schauplatz war der Festplatz am Birkenwäldchen in Kümmersbruck. Großes Interesse seitens der Flüchtlinge wurde an der Veranstaltung gezeigt und zahlreich sind die Interessierten erschienen. Vor allem die Kinder waren nicht zu bremsen und stürzten sich auf allerlei ihnen unbekannte Gerätschaften und erkundeten, unter Anleitung einiger Helfer der verschiedenen Feuerwehren, deren Funktionsweisen. Sechs Feuerwehrautos wurden so zum Schauplatz modernster Technik und ließen sichtlich die Kinderherzen höher schlagen. 

 


09.04.2016

Lehrgang zum BOS-Sprechfunker  

 

Eine freiwillige Feuerwehr, wie auch die Theuerner Feuerwehr eine ist, ist eine zivile Einheit unter dem generellen Begriff "Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben" (kurz: BOS), oder landläufig auch "Blaulichtorganisation" genannt. Innerhalb dieser Behörden und Organisationen stellt der Funkverkehr ein wichtiges Mittel zur erfolgreichen Einsatzbewältigung dar. Darum ist es wichtig junge Feuerwehranwärter im Umgang mit dem Funk zu schulen und sie auf den dafür vorgesehenen Lehrgang zu schicken. Ein solcher "Sprechfunkerlehrgang" wurde am heutigen Samstag bei unserer Nachbarwehr FF Haselmühl abgehalten. Neben Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis war natürlich auch die Theuerner Feruerwehr mit vier jugendlichen Lehrgangsteilnehmern vertreten. Über mehrere Stunden wurde, beginnend mit der Theorie bis hin zur Funkpraxis allerlei Fachthematik besprochen und der sichere Umgang mit neuester Technik geübt. Am Ende eines lehrreichen Tages konnte allen Teilnehmern die erfolgreiche Ausbildung zum BOS-Sprechfunker bescheinigt werden.

 


 

Der DIGITALFUNK ist da!

 

Im Jahr 2016 wird der Digitalfunk eingeführt, auch für unsere Feuerwehr! Der bisher bekannte Analogfunk bleibt bloß als Rückfallebene bestehen. Um im Umgang mit dem neuen Digitalfunk und den neuen Funkgeräten und deren Funktionsweisen vertraut zu werden wird jeder Aktive, aber auch passive Mitglieder und die Jugendlichen gebeten, einen Schulungskurs zu machen. Dieser findet zuerst einmal online statt. Die Mitglieder unserer Feuerwehr  registrieren sich dazu auf der Internetplattform www.baylern.de . Dort gibt es Kurse zum Digitalfunk. Nachdem diese absolviert sind findet noch eine "live-Schulung" mit einem "Multiplikator-Digitalfunk" in unserem Gerätehaus statt. Bei Fragen bitte an einen der Kommandanten wenden, die helfen euch gerne weiter.

 


 

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GENERALVERSAMMLUNG 2015

 

Am Samstag, den 14.11.2015 waren alle Mitglieder des Vereins zur jährlichen Generalversammlung im theuerner Jugendheim geladen. Der Raum um die Ehrengäste 1. Bgm. Roland Strehl, 3. Bgm. und KBI Hubert Blödt, als auch den Gemeinderäten Thomas Pronath und Werner Cermak war fast bis auf den letzten Stuhl gefüllt. Der offizielle Teil begann mit der Begrüßung durch den 1. Vorstand Richard Schwarz, gefolgt von den Jahresberichten der Funktionäre. Auf der weiteren Tagesordnung standen unter anderem Neuwahlen der Vorstandschaft. Im Amt als 1. Vorstand wurde Richard Schwarz bestätigt. Den bisherigen 2. Vorstand Philip Rosenmeier löst nun Markus Götz ab. In die Fußstapfen des bisherigen 1. Kassiers Alfred Beier steigt nun Fabian Hollweck. Als Schriftführerin wurde nach bisher schon 33  in diesem Amt geleisteten Jahren erneut Helga Schertl bestätigt. Die Beisitzer der Vorstandschaft stellen in Zukunft Sebastian Schieder und Sebastian Fruth. Kassenprüfer bleiben Rudi Keilholz und Bernhard Grünwald. Nach Beendigung des offiziellen Teils folgten im Rest des Abends noch gemütliche Stunden.

 

 


 

- 125 JAHRE FFW THEUERN -

 

Im Juli 2015 war es nun endlich soweit.

    Theuern im Ausnahmezustand 

Jubiläen sind üblicherweise ein Beleg dafür, dass sich jemand über einen respektablen Zeitraum „über Wasser gehalten“ hat. Eine Feuerwehr, die hält sich dadurch über Wasser, dass sie andere, wenn’s nötig ist, unter Wasser setzt. Die Männer – und in der jüngeren Geschichte auch die Frauen – der FFW Theuern haben das nun seit 125 Jahren getan. Ein triftiger Grund zum Feiern.

Die Vorsitzenden Richard Schwarz und Philipp Rosenmeier, die Kommandanten Andreas Cermak und Martin Pechtl, Festleiter Markus Götz und ein großer Stab an Mitarbeitern haben massiv Vorarbeit geleistet. Am Samstagabend war es dann mit dem Bieranstich im Festzelt und Ehrungen soweit: Die „Party“ konnte beginnen.

Viele waren gekommen: örtliche Mandatsträger, an der Spitze MdL Dr. Harald Schwartz, Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandinspektor Hubert Blödt, die Vertreter der Vereine und Verbände aus Theuern. Die Festmädchen vom 100. Jubiläum waren geschlossen da, sie sind jetzt, 25 Jahre später, eher „Festmütter“, aber der Feuerwehr Theuern und deren Tradition weiterhin eng verbunden.

 

Binnen acht Tagen zwei Jubiläen

 

Und schließlich war auch, angeführt von den Vorsitzenden Bernhard Hackl und Matthias Thau, der Patenverein aus Haselmühl dabei. Der hatte seine charmantesten Vertreterinnen mitgebracht. Die Haselmühler haben es vor acht Tagen vorgemacht: So konnte Schirmherr 1. Bürgermeister Roland Strehl binnen acht Tagen zwei Wehren seiner Gemeinde zum 125-jährigen Bestehen gratulieren. Das kommt wahrlich nicht alle Tage vor.

Traditionell begann auch in Theuern die Feier mit einem zünftigen Bieranstich, den Roland Strehl, assistiert von Richard Schwarz und Festausschuss-Vertreter Herbert Breitkopf, vorgenommen hat. Drei Schläge waren erforderlich, ein kleiner hinterher, bis der Bürgermeister „Ozapft ist“ vermelden konnte.

Eine große Anzahl von Ehrungen galt es am Samstagabend vorzunehmen, das haben die Theuerner „so schnell wie die Feuerwehr“ auch abgewickelt. Es gab viele Urkunden und diverse flüssige Dreingaben. Die Spitze der Ehrungen war dann mit Christian Wiendl erreicht, dem für 40-jährige aktive Dienstzeit der Goldene Ehrenkranz des Freistaates ans Revers geheftet wurde. Am Sonntag musste nicht mehr viel gesagt werden, über die Feuerwehren an sich und speziell über die in Theuern. Es wurde ja erst vor Wochenfrist praktisch Deckungsgleiches in Kümmersbruck gesagt. Von der „tragenden Säule im Landkreis“ über „das soziale und kulturelle Engagement“ und „die älteste Bürgerinitiative“ bis hin zu „Stolz und Anerkennung“ für den ehrenamtlichen Dienst am Nächsten – die Lobeshymnen für die Theuerner Feuerwehrkameradinnen und -kameraden waren vielschichtig, der Wert deutlich herausgestellt. Und auch sicher angebracht.

Vor 25 Jahren, zum 100. Jubiläum der Feuerwehr, waren sie noch Festmädchen bzw. -damen, heute sind sie „g’standene“ Festmütter, aber nach wie vor der Feuerwehr zugetan.

Dank an die vielen Helfer!

 

Der Unterschied zu sonst oft in epischer Breite vorgetragenen Grußreden lag in der Kürze: Das war bei den meisten sprichwörtlich eine Sekundensache, 30 Sekunden in etwa – und die erhielten den meisten Beifall. Natürlich durfte Vorsitzender Richard Schwarz bei der Begrüßung am Sonntagvormittag im Festzelt etwas mehr sagen. Die Liste der Ehrengäste inklusive der befreundeten Wehren aus dem Süden des Landkreises, der Patenwehr Haselmühl und der Kameraden aus Kümmersbruck, war ja ellenlang. Und schließlich galt es, den vielen Helfern zu danken, ohne die das Fest nicht möglich gewesen wäre.

Der Musikverein Haselmühl-Kümmersbruck begann mit dem allseits bekannten Ruetz-Marsch. Ein paar Sätze mehr sagen konnte auch 1. Bürgermeister Roland Strehl, schließlich ist er Schirmherr. Kurioserweise ging gerade bei dessen Rede ein Gewitter nieder, was die Redner vielleicht zu schnellerer Gangart motivierte. Festleiter Markus Götz bestätigte seiner Theuerner Wehr, „gut gerüstet zu sein“ und attestierte ihr viel Kameradschaft. Landrat Richard Reisinger, ohnehin bekannt für kurze und prägnante Grußworte, brauchte gerade mal 20 Sekunden („wünsche unvergessliche schöne Stunden und schönen Tag noch“).

 

Die höchste Ehrung des Abends wurde aufgrund seines 40-jährigen aktiven Dienstes Christian Wiendl zuteil: Er wurde mit dem Goldenen Ehrenkranz ausgezeichnet. Dazu gratulierten Bürgermeister Roland Strehl und        MdL Dr. Harald Schwartz (von links) 

Ein Ausflug als Geschenk

 

In seinem Fahrwasser gratulierte Kreisbrandrat Fredi Weiß für die 115 Feuerwehren im Kreis in 15 Sekunden. Ebenso kurz machten es SPD-Fraktionssprecher Manfred Moser, Markus Graf (CSU) und Markus Leitl von der FF Kümmersbruck. Dr. Doblinger gratulierte für die Raiffeisenbank Unteres Vilstal und für die Haselmühler Patenwehr Matthias Thau.

Während sich die linke Uniformtasche des Vorsitzenden Richard Schwarz langsam von den Schecks wölbte, hatte Matthias Thau ein ganz anderes Geschenk in petto: Er versprach einen gemeinsamen Ausflug („wenn wieder Ruhe eingekehrt ist“).

Wenn man so will, war die längste Rede die Predigt von Pfarrer Herbert Grosser, assistiert vom Ex-Theuerner Pfarrer Franz Wiesner, auf der Wiese vor dem Schloss. Mit dem Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ hatte sich Pfarrer Grosser auseinandergesetzt und gefragt: „Ist das noch gültig oder veraltet wie ein altes Löschgerät?“ Sie wollen mithelfen zu retten, was Gott erschaffen hat, sie setzen ein Zeichen der Solidarität und der Mitmenschlichkeit, sie praktizieren Nächstenliebe im christlichen Sinn, hielt Grosser den Feuerwehrleuten zugute.

Das gemeinsame Feiern führte ganz Theuern und noch mehr zusammen. Das Fest mit der Musik der „Heidirln“ endete spät abends, am Samstag hatte bis tief in die Nacht „Keine Ahnung“ aufgespielt hatte.

 

Für 60-jährige Mitgliedschaft in der FFW Theuern wurden geehrt (vorn von links) Josef Fruth und Ehrenkommandant Lorenz Götz.

  • Langjährige Mitgliedschaft

    Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Andreas Forster, Thomas Haneder, Brigitte Mindt, Markus Pirzer, Gerhard Sabisch, Christian Schrott, Johann Schwendner, Thomas Segerer, Alexandra Stoj und Beate Troßmann geehrt, für 40-jährige Mitgliedschaft Günther Fruth, Manfred Fruth, Helmut Gärtner, Josef Hänfling, Karl Heinz Herde, Anton Hollweck, Rainer Jobst, Egid Koller, Gottfried Meier, Richard Preischl, Gerhard Rosenmeiner, Rainer Rosenmeier, Johann Schaller, Christian Wiendl und Willi Wittmann. Bereits 60 Jahre sind Josef Fruth und Ehrenkommandant Lorenz Götz bei der Feuerwehr Theuern.

  • Aktiver Dienst:

    Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Markus Pirzer, Christian Schrott und Michael Wittmann das Feuerwehrehrenzeichen in Silber.
    Für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr Theuern wurde
    Christian Wiendl mit dem Goldenen Ehrenkranz ausgezeichnet.
    Verbunden ist diese Auszeichnung mit einem einwöchigen Aufenthalt im Gästehaus St. Florian in Bayrisch Gmain.